Top 3 deutsche Fußballspieler

Wer sind eigentlich die besten deutschen Fußballspieler? Die Liste ist lang und enthält viele große Namen, doch unsere Entscheidung fiel auf die nächsten drei.

Der Zauberzwerg – Philipp Lahm

Steindy (talk) 19:14, 27 June 2011 (UTC), CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0, via Wikimedia Commons

Philipp Lahm ist am 11.11.1983 geboren und ein deutscher Fußballprofi im Ruhestand, der einen Großteil seiner frühen Karriere als Linksverteidiger spielte und danach als Rechtsverteidiger oder defensiver Mittelfeldspieler berühmt wurde. 

Er führte als Kapitän sein FC Bayern München zu zahlreichen Ehrungen und gewann unter anderem den Champions League Titel, die deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal 2013. Als ehemaliger Kapitän der deutschen Nationalmannschaft gewann er auch die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014.

Obwohl Philipp Lahm Rechtsfüßer ist, konnte er aufgrund seiner Vielseitigkeit und taktischer Intelligenz auf beiden Seiten des Spielfelds eingesetzt werden. Besonders bekannt war er für seine Ausdauer, Technik, Tempo sowie die präzisen Zweikampffähigkeiten. Aufgrund seiner kleinen Statur bekam er den Spitznamen Zauberzwerg.

Der Bomber – Gerd Müller

Gerd Müller ist ein weiterer deutscher Fußballspieler im Ruhestand, der am 3. November 1945 geboren wurde. Bekannt ist Gerd Müller für sein sicheres Finish, insbesondere im und um den Fünfmeterraum. Er gilt als einer der größten Torschützen und Spielern in der Geschichte des deutschen Fußballs. Mit Westdeutschland erzielte er auf internationaler Ebene 68 Tore in 62 Spielen.

Nach 15 Jahren bei FC Bayern München stellte er einen Rekord von 365 Toren in 427 Bundesligaspielen auf. Hinzu kommen noch 66 Tore aus 74 europäischen Vereinsspielen. Müller befindet sich mit mehr als einem Tor pro Spiel für die Bundesrepublik unter den Top 25 der besten internationalen Torschützen aller Zeiten, obwohl er im Vergleich zu allen anderen weniger Spiele bestritten hat.

1970 wurde Gerd Müller zum Fußballer des Jahres gekürt. Nach einer erfolgreichen Bundesliga-Saison beim FCB erzielte er 10 Tore bei der FIFA Weltmeisterschaft 1970, wo er zum Torschützenkönig wurde. Bei der WM 1974 erzielte er vier Tore, unter anderem das Siegestor im Finale.

Franz Beckenbauer – der Kaiser

Franz Anton Beckenbauer, geboren am 11. September 1945, ist ein ehemaliger Fußballprofi und Manager. Wegen seiner Führung, Dominanz und seines eleganten Stils, erhielt er bereits früh in seiner Fußballkarriere den Spitznamen „Kaiser“. Er gilt weiterhin als einer der größten Fußballspieler in der Geschichte des Fußballs. 

Beckenbauer war ein vielseitiger Spieler, der seine Fußballkarriere als Mittelfeldspieler begonnen, aber sich einen Namen als Innenverteidiger gemacht hat. Viele sind der Meinung, dass die Erfindung des modernen Fegers oder Libero ihm zugeschrieben werden sollte. 

Beckenbauer spielte 103 Mal für die Bundesrepublik Deutschland und bei drei FIFA-Weltmeisterschaften auf dem Feld. Gekürt wurde er zweimal zum europäischen Fußballer des Jahres. Zusammen mit Didier Deschamps und Mario Zagallo ist Beckenbauer einer von drei Männern, die die WM sowohl als Spieler als auch als Trainer gewonnen haben.

1974 gewann Beckenbauer als Kapitän die WM und wiederholte es 1990 als Trainer. Er war der erste Kapitän, der die WM und EM sowie den Europapokal auf Vereinsebene gewonnen hat. 1998 wurde er in das „World Team of the 20th Century“ aufgenommen, 2002 in das „FIFA World Cup Dream-Team“ und 2004 anschließend in die „FIFA 100 der weltbesten lebenden Spieler“. Mit FC Bayern München gewann Beckenbauer 1967 den Pokal der Pokalsieger und von 1974 bis 1976 drei aufeinanderfolgende Europapokale.

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